Löcher in der Landschaft:

Hier die Tonkuhle - Todenmann                            Stadt Rinteln/landkreis Schaumburg

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Besonderheiten

  • durch die besondere Geologie des Weserberglandes ist die Rinteln durch Kiesabbau in der Weserniederung, Hartgesteinabbau in den Wesergebirgszügen und jetzt auch auf halber Höhe am Berghang mit Tonabbau, besonders betroffen.
  • ans angrenzende Stadtgebiet ist die vormals kleine Tonkuhle auf fast 4-fache Größe erweitert worden, da es im Bodenabbauleitplan Weser so festgelegt wurde
  • der Bürgerwille ist nicht beachtet worden, auch nicht die Aspekte hinsichtlich des Tourismus- Kirschendorf Todenmann und Dingelstedtdenkmal (Dichter des Weserliedes: Hier hab ich so manches liebe Mal...) unweit des Hotels Altes Zollhaus
  • außerdem liegt diese Kuhle direkt am “Erholungsgebiet Helenensee”

 

Negative Auswirkungen Gesteinsabbau:

  • die Auswirkungen auf Natur und Landschaft sind katastrophal
  • Lärm: Entsprechend, die Abbaufläche grenz unmittelbar an vorhandene Wohngebiete.
  • Ebenso eine entsprechende Lärmbelastung durch An- und Abfahrten. Auch den Bemühungen der Anlieger wenigstens an den Wochenenden nicht zu arbeiten, kommt man wahrscheinlich nicht entgegen.
  • Landschaft: dieses Loch wird von beliebten Aussichtspunkten im Erholungsgebiet Wesergebirge einsehbar sein
  • Der Erweiterungsbereich wird viel zu nah an das “Dankerser Wäldchen”, für diese Landschaft typische Kerbtal “Allersiek” heranreichen, für die es ebenfalls ( wie im Kames-Hügelland ) seit zwei Jahrzehnten begründete Bemühungen zur Ausweisung eines Naturschutzgebietes gibt. Dieses wurde bei der Erteilung der Genehmigung ebenfalls nicht beachtet.

Politikverdrossenheit/ Vertrauensverlust

rechts:”Dankerser Wäldchen”