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Nieber: Es gibt keinen Grund, den Süntel zu durchlöchern Weserbergland/ Langenfeld (pj). „Von uns gibt es keinen einzigen Berg mehr“, steht auf dem großen Transparent. Und das betonten auch die Sprecher der Aktionsgruppen, die gestern auf dem Dachtelfeld gegen den geplanten Gesteinsabbau im Wesergebirge demonstrierten. Weit über 200 Personen waren gekommen, um zu zeigen, dass sie im von der UNO ausgerufenen „Jahr der Berge“ für den Erhalt der Höhenzüge in ihrer Heimat kämpfen werden. Die Unterschriftensammlung läuft erst wenige Tage und schon haben fast 10 000 Personen ihre Namen auf die Listen gesetzt. Erstmals haben sich gestern auf dem Dachtelfeld alle Initiativen zusammengetan; mit dabei waren neben den Schaumburger Freunden zum Erhalt des Wesergebirges und der Arbeitsgruppe Bad Münder auch Vertreter der Aktionsgruppe Porta Westfalica. Am Marsch von Langenfeld zum Dachtelfeld beteiligten sich Landtagsabgeordnete, Kreistagspolitiker, Ratsdamen und -herren aus den betroffenen Gemeinden und Städten. Mit Freude nahmen sie zur Kenntnis, dass die für diese Woche angesetzte Entscheidung des Landeskabinetts auf den 9. April verschoben wurde. Das bedeutet, dass sich auch die Beratung im Landtag verschiebt. „Es gibt genügend Abbaumenge und keinen Grund, den Süntel zu durchlöchern“, sagt Bad Münders Bürgermeisterin Silvia Nieber. Eine Zerstörung der historischen Stätte Dachtelfeld könne nicht zugelassen werden, betont Ortsbürgermeister Helmut Fasse. Er befürchtet wie die Vertreter des Wasserbeschaffungsverbandes Hohenstein, dass Gesteinsabbau schwerwiegende Folgen haben kann, und die Blutbachquelle durch ein Absinken des Grundwassers versiegen könne.Dewezet, 07.03.2002 Zu den Aktionen der Aktionsgemeinschaft Weserbergland für den Erhalt der Landschaft
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