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Naturpark Weserbergland – die Landkreise kooperieren

Aber: Kreis Hameln-Pyrmont übernimmt die Aufgaben

Hameln-Pyrmont (are). Wie der Kreisausschuss bereits im August einstimmig beschlossen hat, übernimmt der Landkreis Hameln-Pyrmont mit dem Landkreis Schaumburg ab dem 1. Januar wieder die Trägerschaft für den Naturpark Weserbergland. Zurzeit führt die Bezirksregierung Hannover die Geschäfte eines Naturparkträgers. „Da diese jedoch zum 31. Dezember aufgelöst wird, ist eine Neuregelung erforderlich“, sagte Dr. Sabine Palandt, Abgeordnete Landesbeamtin bei der Kreisverwaltung, im Ausschuss für Regionalplanung, Umwelt, Verkehr und Bau. Die Landkreise schließen zur Trägerschaft des Parks eine Zweckvereinbarung, in der die Aufgaben auf den Landkreis Hameln-Pyrmont übertragen werden. „Geplant ist eine Geschäftsstelle ohne hauptamtliches Personal, die von einer Verwaltung betrieben wird“, führte Dr. Palandt aus. Doch nicht nur die Kreisverwaltung Hameln-Pyrmont kommt dafür in Frage, auch an eine kreisangehörige Stadt oder Gemeinde kann diese Aufgabe übertragen werden.

Wie sich die beiden Landkreise die Kosten dieser Geschäftsstelle teilen und welche Kosten dort überhaupt anfallen, kann Dr. Sabine Palandt noch nicht sagen. „Der Kostenrahmen bleibt offen; wir hoffen aber, dass die Arbeit der Geschäftsstelle kostenneutral bleibt.“ Auch Reinhard Müller, Fachbereichsleiter Planen, Bauen und Umwelt, sagte: „Die Entwicklung der Fördermittel bleibt abzuwarten.“ Und er betonte: „Im Moment geht es darum, den Naturpark am Leben zu erhalten. Er ist ein Pfund, mit dem wir in Sachen Tourismus wuchern können, das wir nicht aus der Hand geben dürfen.“

Die Zweckvereinbarung zwischen Schaumburg und Hameln-Pyrmont soll unbefristet geschlossen werden. Dem Entwurf der Vereinbarung stimmten die Ausschussmitglieder einstimmig zu. Auch der Kreisausschuss, der sich bereits mit dem Thema befasste, hat den Beschlussvorschlag einmütig angenommen. In seiner heutigen Sitzung wird sich der Kreistag mit dem Naturpark Weserbergland beschäftigen.  Dewezet, 05.10.2004

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