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Leserbrief erschienen am 11. Mai 2002 Schaumburger Zeitung |
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Trümmerfeld Die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses Porta Westfalica sind zu beglückwünschen, dass sie sich den ihnen vorgetragenen “zwei möglichen Abbauvarianten” verweigert haben. Der Methode, keine ausreichende Standfestigkeit der Abbauwände - etwa durch das Stehenlassen von Bermen und Pfeilern - vorszusehen, ganze Berge in Bewegung zu bringen und dann auch noch an den Rettungsmaßnahmen verdienen zu wollen, darf kein Erfolg beschieden sein. Im Gegensatz zu den zitierten Äußerungen des Herrn Ziegler von der Firma Barbara erscheint mir die Verantwortung für die Sicherung des Geländes durchaus nicht ungeklärt. Vielmehr dürfte der Verursacher für sein “Trümmerfeld” heranzuziehen sein - und zwar auch ohne genehmigte Restgewinnung. Ich finde es sehr erfreulich, dass der Raubbau am Wesergebirge - diesseits wie jenseits der Landesgrenze - inzwischen größere Aufmerksamkeit findet als je zuvor. Wie für das Dachtelfeld im Süntel, sollte auch für die Wülpker Egge und den Heineberg gelten: “Von uns gibt es keinen einzigen Berge mehr!” Achim Thielemann, Obernwöhren
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