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Aktionzur Landtagswahl in Niedersachsenim Februar 2003 der Schaumburger Freunde Umfrage „Wahlprüfsteine“ zum weiteren Gesteinsabbau im Weserbergland Die Antworten aus Wahlkreis Holzminden (Eingangsdatum) von:
Hans- Heinrich Sander, FDP (13.11.02) 1. Der Erhalt einer lebenswerten Umwelt bleibt eine Selbstverpflichtung liberaler Politik. Sie handelt nach dem Grundsatz des nachhaltigen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen. Aber Umweltpolitik ist keine Einbahnstraße, denn sie muss, wenn sie überleben will, ihren Bürgern auch Wohlfahrt und Wohlstand geben können. Deshalb ist Umweltpolitik für Liberale kein Vehikel für Zukunftsverweigerung und Technikfeindlichkeit. 2. Bodenschätze (Steine, Kalk, Kies, Gips u.a.) müssen verstärkt durch den Einsatz von Kreislaufprodukten ersetzt werden. Marktwirtschaftliche Instrumente sollen staatliche Eingriffe ergänzen oder ersetzen. 3. Aus ökonomischer Sicht kann der Gesteinsimport vielleicht sinnvoll sein. Rohstoffschonung hat sowohl Gültigkeit in der Kommune, einem Bundesstaat als auch weltweit. Ein umweltverträglicher Abbau ist bzw. sollte ein selbstverständlicher Standart sein. 4. Wenn ihre Behauptung zuträfe, wäre das Vorgehen des Landes zu beanstanden und zu ändern. 5. Dazu sind Gespräche mit den Kommunen, den Natur- und Landschaftsschützern notwendig. 6. Natürlich kann ich diese Zusage mittragen. Ein Konsens muss mit den Bürgern durch kooperatives Verhalten mit allen gesellschaftlichen Gruppen hergestellt werden. 7. Ich habe nicht den Eindruck, dass der Einfluss der Kommunen und Verbände eingeschränkt werden kann. – Die Streichung von unnötigen Gesetzen und insbesondere der am Gesetzgeber vorbei erlassenen Verordnungen wird ganz allgemein begrüßt. 8. Ja 9. Heimat, Mittelgebirge, reich strukturierte Kulturlandschaft, touristisch weitgehend unerschlossene Region. Ernst-August Wolf, SPD, hat nicht geantwortet. Uwe Schünemann, CDU, hat nicht geantwortet.
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