Im Wesergebirge:

Aktuell Nov.2008: AGW Forderung:”Steinbruch soll geöffnet werden” Schreiben downloaden

 

Die Westendorfer Egge (295 Meter)

 Fotos :links 2000      rechts: 2003, hier im Bild oben der Messingberg  Kammweg gesperrt (Foto)

Seit 1998 gr0ße Bemühungen der Bevölkerung diesen Berg zu retten

                    

Negativen Auswirkungen

  • Trinkwasser: Brunnen mussten geschlossen werden
  • Kammweg: nicht mehr zu begehen.
  • Kamm und Berg:( im FFH Gebietsvorschlag) Droht abzurutschen !
  • Bäume: auf dem Kamm trocknen aus
  • Wald: verschwunden und damit reinigende Filterwirkung auf Luft und Boden.
  • Pflanzen: Schutzwürdige Pfanzenarten natürlich auch verschwunden.  
  • Landschaft: unwiederbringlich zerstört
  • Boden: verbraucht, nie wieder nutzbar
  • Besonderheiten:

    Die ehemalige Betreibergesellschaft (Splitt und Schotterwerke Hamelspringe und Bernsen) beantragte 1997 eine Erweiterung der Lagerstätte nach Osten (lt.LROP Vorranggebiet für Trinkwassergewinnung)  Es gab auch hier massive Proteste aus der Bevölkerung. Die dafür nötige Teilöschung des Landschaftschutzgebiets wurde durch einen Kreistagsbeschluss abgelehnt.

    Heute gehörten alle Steinbruche im Wesergebirge und Süntel zur ebenfalls zu der NNG (Norddeutsche Naturstein GmbH, die im Norddeutschen Raum 22 Steinbrüche betreiben.) Diese hat jetzt sogar den Kammweg vollständig gesperrt - Es wurde quer über den Weg ein Zaum gezogen, der mit Schilder versehen wurde mit der Aufschrift: Betreten verboten, Steinbruchgelände und jetzt wird auch noch endlang des Kammes mit Spezialsprengbaggern gearbeitet Wir haben bei der Unteren Naturschutzbehörde nachgefragt:

    Kammweg gesperrt! Seit wann gehört der Kammweg zum Steinbruchgelände? Wann darf man ihn wieder begehen? Was passiert da eigentlich? Wir haben noch keine Antwort bekommen.