Das Wesergebirge - Die Wesergebirgskette - Die Weserkette

    Die Wesergebirgskette, auch Weserkette genannt, ist von der Norddeutschen Tiefebene aus kommend, die erste Bergkette, die ausgesprochenen Gebirgscharakter hat. Den Namen Wesergebirgskette trägt das Gebirge vom Rannenberger Pass (Möncheberg) bis zu Westfälischen Pforte (Jakobsberg). Es ist ein Faltengebirge. Entwickelt hat es sich bereits im frühen Erdmittelalter, aufgefaltet wurde es im Jura.

    Sie besteht aus 14 Einzelbergen, die wie Glieder einer Kette aufgereiht und doch durch tiefe Einschnitte (Pässe) oder Senken (Sättel) voneinander getrennt sind. Alle fallen zum Wesertal nach Süden hin steil, z.T. mit schroffen Felskanten, ab. Nach Norden senken sie sich nicht unmerklich, wie der Süntel, sondern mit stärkerem Gefälle ab, so dass sie auch von hier aus gesehen den Eindruck eines Gebirges machen. Nach Süden hin hat abgestürztes Geröll vor den jeweiligen Klippen eine Reihe von Vorbergen aufgetürmt, am Bekanntesten ist der Nesselberg mit der Burg Schaumburg.

    Die Kette ist im Durchschnitt 300 Meter hoch, erhebt sich also 250 Meter über das Wesertal, wird jenseits der Landesgrenze Nordrhein Westfalens, also nach Westen hin, niedriger.

      Die Berge im Westen auf Nordrhein Westfälischer Seite sind, angefangen bei der Porta Westfalica sind:
        • Der Jakobsberg 236 Meter,
        • der Königsberg 222 Meter,
        • der Rote Brink 225 Meter,
        • die Nammer Klippen oder Nammer Kopf  249 Meter,
        • die Wülpker Egge 278 Meter,
        • der Steinberg  232 Meter und
        • der Papenbrink 303 Meter (halb Nordrhein Westfalen zugehörig).
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      Zu den Bergen im Osten auf Niedersächsischer Seite, dem Landkreis Schaumburg, der Stadt Rinteln gehören:

    Alle Berge sind Aussichtsberge und bieten weite Fernblicke über das Wesertal und das im Süden liegende Lippische Bergland bis zum Teutoburger Wald in einer Entfernung von 40 Km.

    Mehr zu den einzelnen Bergen und die Bedrohung durch Gesteinsabbau erfahren Sie wenn Sie hier klicken